Seiten-Navigation


Weiterempfehlen

Biomasseheizkraftwerk Schloss Hamborn

Beschreibung

Preisgekrönter Pragmatismus - Biomasseheizkraftwerk Schloss Hamborn
© Franz-Josef Huxol
Preisgekrönter Pragmatismus - Biomasseheizkraftwerk Schloss Hamborn
Wie sich ökologisch vorbildlich und effizient Energie erzeugen lässt, zeigt das Biomasseheizkraftwerk Schloss Hamborn. Das ganze Gebäude dient in erster Linie der Energieerzeugung. Verfeuert wird CO2 neutral ausschließlich erneuerbare Biomasse in Form von Hackschnitzeln. So werden jährlich ca. 1400 t CO2 eingespart. Insgesamt acht Großabnehmer wie z.B. Altenheim oder Schulgebäude werden über ein ca. 1km langes Netz mit Wärme versorgt. Zusätzlich wird auf großen, nach Süden ausgerichteten Solardachflächen Strom erzeugt und ins Netz gespeist. Durch geschickte Nutzung der Geländegegebenheiten ist eine ebenerdige Beschickung mit Holzschnitzeln von der Lagerhalle zum eigentlichen Heizwerk möglich.
Rundum gelungen und vorbildlich. Das meinte 2002 auch die Jury des Solarpreises und vergab den ersten Platz, ebenso erging es beim REN- Solarwettbewerb.

Die Errichtung des Gebäudes erfolgte als reiner Zweckbau. Die Grundkonstruktion erfolgte aus Stahlbeton und einer leichten Holzkonstruktion als Wetterschutzhülle. Das Gebäude wurde nicht nur in das vorhandene Gelände integriert sondern der Geländeabsatz wurde konstruktiv genutzt. Im höher liegenden Bereich befindet sich die Holzhackschnitzellagerung. Diese ist in einer offenen Rundholzlagerhalle für 1.200 m³ Hackschnitzel nach „Wei-henstephaner System“ für landwirtschaftliches Bauen untergebracht. Das Im Hang liegende Gebäude kann somit ebenerdig beschickt werden. Zum einem werden hier die Brennstoffe, ca. 160 m³ Holzhackschnitzel, im Speicherbunker gelagert und von dort über einen automatischen Vorschub zur Verbrennung dem 850 kW Feststoffkessel zugeführt.
Das konsequent nach Süden ausgerichtete Pultdach wurde mit einer Fotovoltaikanlage mit einer Leistung von 22 kWp eingedeckt. Verwendung fand hier das Isofoton Inndachsystem mit dem GroßSolarDachziegel. Die Einspeisung des so gewonnenen Stroms erfolgt ins öffentliche Netz.
Die Wärmeenergie der Heizzentrale versorgt über ein ca. 1 km langes Nahwärmenetz 8 unterschiedliche Großverbraucher wie, Altenheim, Schülerwohngebäude, Schulgebäude und landwirtschaftliche Betriebsstätten. Durch den Einsatz der regenerativen Primärenergie Holz werden jährlich über 1.400 t CO2 eingespart.
Die Errichtung der Anlage wurde über die Holzabsatzförderung unterstützt.
Im Jahr 2002 erhielt das Gebäude beim REN -Solarwettbewerb und bei der Verleihung des Solarpreises jeweils den 1. Platz in der Sparte der Nichtwohngebäude.

Aktuelles

06.02.2008

Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen gegründet

Am 18. Januar 2008 wurde in Berlin die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB)...

15.01.2008

Dokumentation des Workshops "Nachhaltigkeit von Investitionsentscheidungen in der Immobilien- und Wohnungswirtschaft" zum Download bereit

Link zum Download der Dokumentation: www.ils-shop.nrw.de/cgi-bin/ilsos/070241

Weitere Neuigkeiten »


Hausprojekte

Aus alt mach neu

58119 Hagen
Fertigstellung: 2006

KfW40 für eine prima Familie

44147 Dortmund
Fertigstellung: 2006

Hausprojekt suchen »