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Kinder-, Jugend- und Begegnungshaus Münster

Beschreibung

Viel Platz für die Zukunft - Das neue Kinder-, Jugend- und Begegnungshaus der Stadt Münster
© Martin Baldus
Viel Platz für die Zukunft - Das neue Kinder-, Jugend- und Begegnungshaus der Stadt Münster
In Münster ist das neue Kinder-, Jugend- und Begegnungshaus der Stadt fertiggestellt worden. Für das Bauvorhaben waren grundsätzlich die hohen Vorgaben der Stadt Münster einzuhalten. Kosten- und Flächensparen war oberstes Gebot. Bei einem möglichst guten Preis- Leistungsverhältnis zählen auch zukünftig entstehende Kosten. Darunter fallen selbstverständlich Energiekosten, aber auch Kosten der Pflege und Instandhaltung des Gebäudes. Spezielle Ausführungsdetails helfen hier Kosten zu senken und zukünftig zu vermeiden.
Form und Anordnung des Gebäudes fügen sich gut in die bestehende Wohnbebauung ein und lassen gleichzeitig viel Platz für üppige Vegetation oder zukünftige Nutzungskonzepte.

Eine langgestreckte, einbündige Anlage über 2 Geschosse kommt dem Grundstück und seiner umgebenden Bebauung in folgenden Punkten entgegen:
- Es wird eine „Brücke“ zur Ludgerusschule im Norden geschlagen. Eine direkte und kurze Wegeverbindung wird dadurch erreicht und ein Austausch zwischen den beiden Institutionen ermöglicht.

- Lärmbelästigungen wie der an-/abfahrende Autoverkehr wird zur Wohnbebauung im Süden zuverlässig abgeschirmt. Das Gebäude wirkt als „Lärmpuffer“. Der Saal, der auch abendliche Veranstaltungen aufnimmt, liegt ebenfalls im Norden des Gebäudes, so dass mögliche Geräusche weit von der Wohnbebauung entfernt bleiben.

- Das neue Gebäude lässt eine große Restfläche für spätere Nutzungen übrig.

- Profilglasfassade anstelle Pfosten-Riegel-Fassade aus Kostengründen.

- Verzicht auf Faserzementplatten, die den Dachrand und den Saalbereich verkleiden sollten, da Klinker eine größere Beständigkeit gg. Vandalismus verspricht Der Dachrand wird jetzt mit einem Aluminium-Dachrandprofil seitlich verkleidet.

- Wegfall der auskragenden Platte im Bodenbereich aus Kostengründen. Anstelle der Bodenplatte wird nun die Pflasterung mit Randstein auf das ehemalige Entwurfskonzept wieder aufnehmen.

- Die aufgeglaste Fassade wird ein einigen Stellen zweischalig mit Holzständerkonstruktion ausgeführt, um den Wärmebedarf zu reduzieren.

Aktuelles

06.02.2008

Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen gegründet

Am 18. Januar 2008 wurde in Berlin die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB)...

15.01.2008

Dokumentation des Workshops "Nachhaltigkeit von Investitionsentscheidungen in der Immobilien- und Wohnungswirtschaft" zum Download bereit

Link zum Download der Dokumentation: www.ils-shop.nrw.de/cgi-bin/ilsos/070241

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