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Umbau eines Bürogebäudes der Firma ProCom

Beschreibung

Schöner Nachverdichten - Firmenerweiterung nutzt brachliegendes Dachgeschoss
© Max Scheidt
Schöner Nachverdichten - Firmenerweiterung nutzt brachliegendes Dachgeschoss
Die Firma ProCom und ihre Mitarbeiter schätzten die städtische Lage ihrer Büro- und Produktionsräume im Aachener Frankenberger Viertel. Leider waren die Räumlichkeiten des ehemaligen Fabrikgebäudes aus der Jahrhundertwende begrenzt. Es fehlte an repräsentativen Schulungsräumen, einer Cafeteria, einem großzügigen Raum für Betriebsfeiern. Ein Standortwechsel kam nur als letzter Ausweg in Frage. Aber da war ja noch das kaum genutzte, marode Dachgeschoss, das ohnehin neu aufgebaut werden musste. Baubiologisch einwandfrei, mit langlebigen und hochwertigen Materialien ausgestattet, ist hier ein repräsentativer, flexibel nutzbarer Raum entstanden, der allen Wünschen gerecht wird. Mitarbeiter und Besucher können von der neuen firmeneigenen Dachterrasse den wirklich erhebenden Blick über Aachen genießen.

Ausgangssituation:
Bei dem Objekt handelt es sich um ein im Jahr1903 errichtetes, 5-geschossiges, vormals als Bekleidungsfabrik genutztes Gebäude, in einer innerstädtischen Situation am Rande des Frankenberger Viertels auf der Luisenstraße.
Seit 1982 nutzt die Firma ProCom - Systemhaus und Ingenieurunternehmen GmbH -, das Gebäude als Büro- und Fertigungsstätte für die Entwicklung von Programmen und Elektronik-Komponenten im Bereich der Automatisierungs- und Datenverarbeitung.
Derzeit befinden sich dort, sowie in einem direkt angrenzenden und verbundenen Gebäude insgesamt ca. 70 Arbeitsplätze.
Der Mangel an einem für größere Versammlungen (Präsentationen, Schulungen, innerbetrieblichen Veranstaltungen und Betriebsfeiern etc.) geeigneten Raum, welcher auch als Cafeteria für die Firmenalltag nutzbar sein sollte, ließ die Überlegungen nach einem Ausbau des bislang nur untergeordnet nutzbaren Dachgeschosses entstehen.
Eine Prüfung des vorhandenen Dachstuhles ergab, dass Dacheindeckung und die Tragkonstruktion am Ende der technischen Lebensdauer angelangt waren.
Demzufolge bedingte die geplante hochwertige künftige Nutzung einen vollständigen Ersatz des Dachgeschosses.
Dieser Umstand bot wiederum die Chance, die Konstruktion des neuen Dachstuhles so auszulegen, dass zunächst nur ein großer zusammenhängender Raum von ca. 160 m² entstand.
Dieser lässt sich durch eine unter dem First montierte, verschiebliche Wand halbieren. Bei geöffneter Wand (eher als Ausnahme zu betrachten) bietet der Raum entsprechende Fläche für Großveranstaltungen. Bei geschlossener Wand (eher der Regelfall) ist eine Hälfte Großraumbüro, die Andere Cafeteria. Diese verfügt an der Gartenseite über große Fenstertüren, welche den Zugang auf eine vorgelagerte Terrasse und einen spektakulären Blick über Aachen bis an den Lousberg ermöglichen.
Eine Kombination aus Fenstern, Fenstertüren, Dachflächenfenstern und verglasten Teilen der mittig trennenden Wand ergab für jede Art der Nutzung der Etage eine ausgeklügelte atelierähnliche Qualität für die natürliche Belichtung mit Tageslicht.

Aktuelles

06.02.2008

Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen gegründet

Am 18. Januar 2008 wurde in Berlin die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB)...

15.01.2008

Dokumentation des Workshops "Nachhaltigkeit von Investitionsentscheidungen in der Immobilien- und Wohnungswirtschaft" zum Download bereit

Link zum Download der Dokumentation: www.ils-shop.nrw.de/cgi-bin/ilsos/070241

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