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pixelpark haus köln
Beschreibung
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© Jankowski Architekten Stadtplaner DW
Mitten in Köln - Zeitgemäßes und natürliches Lüftungssystem
Pixelpark Haus Köln
1998 nahmen wir die Sanierung des damaligen Klingel-Gebäudes in Angriff, die wegen der exponierten Lage des Gebäudes (Friesenplatz/Ecke Venloer Straße) und dessen desolaten bauphysikalischen Zustandes einen feinfühligen und qualifizierten Umgang mit der Bausubstanz erforderte. Die Herausforderung war, neben der bautechnischen Aufrüstung auf den Stand der Technik, eine geschickte Umnutzung zu finden und durch die Fassadengestaltung einen frischen und zeitgemäßen Ausdruck zu vermitteln.
Die Sanierung des siebengeschossigen Gebäudes umfasste die vollständige Entkernung, die Demontage der vorhandenen, sehr aufwendigen Klimatechnik und die Erneuerung der alten Stahl-Fassade durch eine Glasfassade mit integrierten Lüftungsflügeln.
Das nun hochgedämmte, mit moderner Heizungstechnik ausgestattete und mit Fernwärme versorgte Gebäude wird, nach Entfernung der Klimatechnik, durch ein ausgeklügeltes System ausschließlich natürlich belüftet. Die geschlossenen Lüftungsflügel in der Fassade - sehr schmalen Türen vergleichbar – stehen im Kontrast zur Festverglasung. Die Schwingelemente sind nach außen zu öffnen und bewirken eine Verschattung der Fassade bei Streiflicht.
Durch Umkehrung der üblichen Funktionen überrascht das sich im Zusammenspiel mit dem außenliegenden Sonnenschutz, je nach Nutzung und Witterung ständig verändernde und belebte Fassadenbild den aufmerksamen Passanten.
Im Innenraum bewirkt dies ein angenehmes Raumklima und ungewöhnliches Erscheinungsbild.
Das beengte, sehr schmale und tiefe Grundstück Friesenplatz 25 war seit jeher vollständig genutzt und bis in die Tiefe bebaut. So wurde es früher zum Blockinnenbereich durch ein mehrgeschossiges Gebäude und nach den Kriegszerstörungen durch einen eingeschossigen Garagenbau abgeschlossen. Der offene Hof diente als Parkplatz.
Die 1998 für das gesamte Grundstück formulierte Bauaufgabe beinhaltete neben der vollständigen Sanierung und Umnutzung des Hauptgebäudes zum Pixelpark Haus auch den Bau einer zweigeschossigen Tiefgarage und die Errichtung eines weiteren eigenständigen Gebäudes mit Büronutzung im Erdgeschoß und mehreren Wohnungen in den Obergeschossen.
Für Bauherrn, Nutzer und Architekt war es wichtig, durch eine adäquate Architektursprache die Eigenständigkeit dieses Gebäudes gegenüber dem Pixelpark Haus als eigene Adresse, zu betonen ohne jedoch den festgelegten Materialkanon zu verlassen.
So entstand als neue Begrenzung des Grundstücks zum Innenblock, eine freundliche Holzkiste.
Das Erdgeschoß beinhaltet Büroräume, die sich um ein Atrium gruppieren und ist als Sockelgeschoß mit dem gleichen schwarzen Material bekleidet das auch am Pixelpark Haus verwendet wurde.
Fenster, Türen und Fassade sind aus Lärchenholz, die Sockelfassade hat eine Trespa-Bekleidung erhalten, einem Werkstoff aus Holz und thermo-härtender Harze.
Wie beim Pixelpark Haus wurde Wert auf umweltfreundliche, nachhaltige Werkstoffe gelegt und auf kostspielige Gebäudetechnik verzichtet.
Aktuelles
06.02.2008Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen gegründet
Am 18. Januar 2008 wurde in Berlin die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB)...
15.01.2008Dokumentation des Workshops "Nachhaltigkeit von Investitionsentscheidungen in der Immobilien- und Wohnungswirtschaft" zum Download bereit
Link zum Download der Dokumentation: www.ils-shop.nrw.de/cgi-bin/ilsos/070241
Hausprojekte
Aus alt mach neu
58119 Hagen
Fertigstellung: 2006
KfW40 für eine prima Familie
44147 Dortmund
Fertigstellung: 2006