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PassivAtelierHaus am Roderberg

Beschreibung

Haus ohne Heizung - Passivatelierhaus am Roderberg mit gutem Wärmemanagement
© ginkgo
Haus ohne Heizung - Passivatelierhaus am Roderberg mit gutem Wärmemanagement
Bei dem 2001 entstandenen Passivhaus in Hagen konnte tatsächlich auf eine Heizung verzichtet werden. Ein Gasanschluss existiert nicht. Sämtliche Wärme wird passiv gewonnen. Prinzipiell vorhandene Wärme, solche die zufällig entsteht, beispielsweise durch Anwesenheit der Bewohner, Elektrogeräte oder passive Solarenergie, wird genutzt und effizient verwertet. Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und einen Erdwärmetauscher sowie architektonische Besonderheiten ergänzen das besondere Wärmemanagement des Hauses.
Die Nordseite des Hauses präsentiert sich ohne Fenster, zusätzlichen Schutz bietet die 12 Meter lange Garage, die dem Haus als klimatische Pufferzone dient.

Das PassivAtelierHaus am Roderberg wurde als Einfamilienwohnhaus mit Büro im Hagener Stadtteil Haspe-Tücking mit wunderbarer Aussicht über das Tal der Ennepe als Passivhaus erstellt.
Soutterrain und Erdgeschoss sind in Massivbauweise mit WDV-System, das Dachgeschoss in vorgefertigter Holzrahmenbauweise erstellt.
Moderne Architektur und der Mut zur Farbe dienen dem Betonen der Innovation der Bauweise und der Prägung der Gestalt.

Projektanschrift

Römers Hof 35
58135 Hagen

Anmelder/in

Dipl. Ing.
Helge Hauert
ginkgo-architektur.de
Bredelle 37
58097 Hagen
Telefon: 02331-900575

http://ginkgo-architektur.de

Bildergalerie

© ginkgo

Grunddaten

Bauherr/in
Dipl. Ing. Helge Hauert

Fertiggestellt
2001

Wohn- /Nutzfläche [m²]
200

Sonstige Nutzfläche [m²]
60

Bauwerkskosten [€]
1100

Gesamtbaukosten [€]
1350

Hauseigenschaften
1-2 Familienhaus
Neubau

Ansprechpartner des Projekts
Name Firma Beruf Ort .vcf
ginkgo-architektur.deArchitekt, IngenieurHagenVisitenkarte herunterladen

Ökologisch und ressourcenschonend

1.01 Gesundes Bauen, Wohnen und Arbeiten
- gute Belichtung aller Räume
- baubiologisch unbedenkliche Baustoffe
- Lehminnenputz im EG
- Netzfreischalter in den Schlafräumen
- guter Schallschutz der Fenster und massiven Bauteile, Schalldämpfer in der Lüftungsanlage zwichen den Schlafräumen

1.02 Umweltschonendes Bauen
- Hochlochziegel der massiven Aussenwände
- keine Immisionen
- Holzrahmenbau im Dachgeschoss

1.03 Energieeffizienz
- 1,5 l-Haus ( 15 kWh/m²a ), Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Erdreichwärmetauscher
- Photovoltaik
- Elektrogeräte der Effizienzklasse A

1.04 Regenerative Energieerzeugung
- Photovoltaikanlage mit 1,67 kWp

1.05 Wasserver- und -entsorgung
- minmierte Bodenversiegelung
- 5000 l-Zisterne

1.06 Umweltfreundliche Entsorgung
- Biokomposter

1.07 Begrünung
- 30 qm Dachbegrünung auf der Garage

1.08 Mobilität
- kurze Anbindung an die Strasse

Ökonomisch

2.01 Kostenoptimierung
- einfache statische Gebäudestruktur mit guten A/V- Verhältnis und der Verzicht auf teure Oberflächen
- geringe Unterhaltungskosten, da geringer Verbrauch von Wasser und Strom, kein Gasanschluss

Aktuelles

06.02.2008

Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen gegründet

Am 18. Januar 2008 wurde in Berlin die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB)...

15.01.2008

Dokumentation des Workshops "Nachhaltigkeit von Investitionsentscheidungen in der Immobilien- und Wohnungswirtschaft" zum Download bereit

Link zum Download der Dokumentation: www.ils-shop.nrw.de/cgi-bin/ilsos/070241

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